Frau blickt auf eine Landschaft mit Windrädern
Ein interkommunales Projekt der Alterric Deutschland GmbH

Alterric – Partner für erfolgreiche Windenergieprojekte

Alterric entwickelt, projektiert, vermarktet und betreibt Wind- und Hybridparks. Aktuell erreichen wir mit mehr als 1.100 Windenergieanlagen im eigenen Bestand eine installierte Leistung von über 2.400 Megawatt. Im Jahr 2024 produzierten die Alterric-Anlagen allein für den deutschen Markt über 3.350 Gigawattstunden Windenergie. Unsere Pipeline für neue Windparkprojekte umfasst für die kommende Jahre über 10.000 Megawatt.

Die Alterric-Teams arbeiten an 13 Standorten in Deutschland sowie in internationalen Büros in Frankreich und Griechenland. Damit leistet Alterric einen signifikanten Beitrag zur Energiewende, zu Klimaschutz, Versorgungssicherheit und zum Erhalt unserer Umwelt.

Wir verstehen uns als innovatives und gleichzeitig bodenständiges Unternehmen. Alterric bleibt in seinen Regionen verwurzelt: Wir setzen auf Verlässlichkeit, Transparenz und langfristige Partnerschaften. Deshalb werden wir den geplanten Windpark Lindenrain nach der Inbetriebnahme im Alterric-Bestand halten. So hat unsere künftige Windparknachbarschaft dauerhaft kompetente Ansprechpartner – nicht nur in der Projektphase, sondern auch dann, wenn die Anlagen grünen Strom erzeugen.

Alterric ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Energieversorgers EWE AG und der Aloys Wobben Stiftung als alleiniger Anteilseignerin des Windpioniers ENERCON.

Das Alterric-Vorhaben Windpark Lindenrain stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Mehr zu Alterric finden Sie hier:

Innerhalb den ausgewiesenen Windvorrangflächen WC16, WC17 und WC28, die entlang der B296 südlich von Calw liegen, plant die Alterric Deutschland GmbH auf kommunalen Flächen der Städte Calw und Wildberg sowie der Gemeinde Gechingen die Errichtung von bis zu acht Windkraftanlagen.

Betreiber der Anlagen wird Alterric Deutschland sein – das bedeutet, wir betreuen Technik und vermarkten den erzeugten Strom.

Informationen zum Projekt

Das Projekt

Das Projektgebiet liegt in der Nähe des interkommunalen Gewerbeparks Lindenrain, der auch Namensgeber des Windparks ist. Geplant wird in drei Vorranggebieten für Windenergie, die durch den Regionalplan des Regionalverbands Nordschwarzwald ausgewiesen wurden.

Bei der Planung des Windparks haben wir uns an den Kriterien des Regionalplans, wie beispielsweise der vorgegebene Abstand zur Wohnbebauung, orientiert.

Für den Windpark Lindenrain wird mit dem Anlagentyp Nordex SE N175/6.X geplant – dieser hat einen Rotordurchmesser von 175 Metern, eine Gesamthöhe von 266,5 Metern und einer Leistung von 6,8 Megawatt.

Die Gesamtleistung der geplanten acht Anlagen beträgt bis zu 54,4 Megawatt. Damit kann der Windpark jährlich eine Energiemenge erzeugen, die dem Strombedarf von etwa 15.500 Drei-Personen-Haushalten entspricht (Annahme 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch). Die Nordex N175 ist eine moderne, leistungsstarke Windenergieanlage, die speziell für Standorte mit mittleren bis geringen Windgeschwindigkeiten ausgelegt ist.

Im Laufe der Projektentwicklung könnte noch eine Umplanung auf einen anderen, vergleichbare Anlagentypen erfolgen.

Technische Besonderheiten

Geregelt wird die Anlage über eine aktive Rotorblattverstellung (Pitch-System), mit der die aerodynamische Leistung der Rotorblätter kontinuierlich an die aktuellen Windbedingungen angepasst wird. Der Rotor treibt über eine Hauptwelle ein mehrstufiges Getriebe an, das die niedrige Rotordrehzahl auf ein höheres Drehzahlniveau für den Generator übersetzt. Der eingesetzte mittel­schnelle Generator ermöglicht dabei eine kompakte und bewährte Bauweise des Antriebsstrangs.

Die vom Generator erzeugte elektrische Energie wird über einen Vollumrichter in das Stromnetz eingespeist. Dadurch ist der Generator nur indirekt mit dem Netz gekoppelt, was einen variablen Drehzahlbetrieb, einen hohen Energieertrag sowie eine sehr gute Einhaltung der Netzanschlussbedingungen gewährleistet.

Mit ihrem großen Rotordurchmesser von 175 Metern erschließt die Nordex N175 auch bei schwächeren Winden eine große überstrichene Fläche und erzielt dadurch hohe Erträge.

Die Windenergieanlage besteht im Wesentlichen aus den folgenden Hauptbestandteilen:

  • Rotor mit Rotornabe, drei Rotorblättern und Pitch-System
  • Drehbares Maschinenhaus (Gondel) mit Antriebssystem, bestehend aus Hauptwelle, Getriebe, Generator sowie Brems- und Kühlsystemen
  • Elektrische Komponenten zur Erzeugung, Umrichtung und Einspeisung der elektrischen Energie (Generator, Vollumrichter, Transformator)
  • Turmsystem (Stahlrohrturm oder Hybridturm) zur Aufnahme der mechanischen Lasten im Betrieb und zur Erreichung der optimalen Nabenhöhe

Durch den bewährten getriebe­basierten Antriebsstrang, die moderne Leistungselektronik und die große Rotorfläche ist die Nordex N175 gerade im Süden Deutschlands eine effiziente, zuverlässige und wirtschaftliche Lösung für den Ausbau der Windenergie an Land.

Größtmögliche Wertschöpfung für die Region

Um eine größtmögliche Wertschöpfung für die Region zu schaffen, setzt Alterric auf ein besonderes Konzept: Für den Betrieb des Windparks Lindenrain wird eine eigene Gesellschaft gegründet, sodass die Gewerbesteuer für die Stromerzeugung nicht nur zu 90 Prozent sondern zu 99 Prozent der Region zugutekommt. Möglich wird dies durch eine Sonderregelung mit der niedersächsischen Stadt Aurich, in der Alterric seinen Hauptsitz hat.

Das Windparkdesign

Das Park-Layout – also die Anordnung der Anlagen auf dem Terrain – ist während der Projektentwicklung mehrfach angepasst worden. Damit wollen wir den Bedürfnissen verschiedener regionaler Schutzgüter und Belangen im Projektgebiet bestmöglich gerecht werden. Relevant sind unter anderem der Schutz von Natur und Arten sowie von Wald, Wasser und Landschaft. Auch Abstände zur Wohnbebauung, Emissionen von Schall und Schatten, Einflüsse auf Richtfunk, Bundeswehr und Flugverkehr sowie weitere Aspekte werden bei der Planung berücksichtigt. Hier finden sie eine Visualisierung sowie einen Lageplan des finalen Windparklayouts des Windparks Lindenrain.

Bei diesem Prozess ist ein Park-Layout entstanden, das auf dem folgenden Lageplan und mehreren Visualisierungen dargestellt ist. Die Bilder demonstrieren, wie der geplante Windpark aus verschiedenen Perspektiven in den Ortsteilen sichtbar würde.

Bild demonstrieren, wie der geplante Windpark aus verschiedenen Perspektiven in den Ortsteilen sichtbar würde

Lageplan und Visualisierung

Die folgenden Bilder stellen dar, inwieweit die geplanten Anlagen von verschiedenen Ortspunkten sichtbar würden.

Bild stellt dar, inwieweit die geplanten Anlagen von verschiedenen Ortspunkten sichtbar würden

Das Windparkdesign im Überblick

Visualisierung Ausblick vom Krankenhaus Richtung Süd-OstVisualisierung Ausblick vom Krankenhaus Richtung Süd-Ost

POI 1 Krankenhaus Süd-Ost

Visualisierung Ausblick vom Krankenhaus Richtung Süd-Ost. © LandPlan OS GmbH Landschaftsplanung

Visualisierung Heumaden Richtung Süd-Ost.Visualisierung Heumaden Richtung Süd-Ost.

POI 2 Nördlich Heumaden Süd-Ost

Visualisierung Heumaden Richtung Süd-Ost. © LandPlan OS GmbH Landschaftsplanung

Visualisierung Stammheim Richtung Süd-OstVisualisierung Stammheim Richtung Süd-Ost

POI 3 Stammheim Süd-Ost

Visualisierung Stammheim Richtung Süd-Ost. © LandPlan OS GmbH Landschaftsplanung

Visualisierung Gechingen Richtung Süd-West.Visualisierung Gechingen Richtung Süd-West.

POI 4 Gechingen Süd-West

Visualisierung Gechingen Richtung Süd-West. © LandPlan OS GmbH Landschaftsplanung

POI 5 Deckenpfronn Nord-West

Visualisierung Deckenpfronn Richtung Nord-West. © LandPlan OS GmbH Landschaftsplanung

POI 6 Lerchenberg Ost

Visualisierung Lerchenberg Richtung Osten. © LandPlan OS GmbH Landschaftsplanung

Visualisierung Gültlingen Richtung Nord-Nord-Ost.Visualisierung Gültlingen Richtung Nord-Nord-Ost.

POI 7 Gültlingen Nord-Nord-Ost

Visualisierung Gültlingen Richtung Nord-Nord-Ost. © LandPlan OS GmbH Landschaftsplanung

Visualisierung Holzbronn Richtung Nord-Ost.Visualisierung Holzbronn Richtung Nord-Ost.

POI 8 Holzbronn Nord-Ost

Visualisierung Holzbronn Richtung Nord-Ost. © LandPlan OS GmbH Landschaftsplanung

Visualisierung Lindenrain Richtung Ost-Nord-Ost.Visualisierung Lindenrain Richtung Ost-Nord-Ost.

POI 9 Lindenrain Ost-Nord-Ost

Visualisierung Lindenrain Richtung Ost-Nord-Ost. © LandPlan OS GmbH Landschaftsplanung

Der Zeitplan

Bisherige und geplante Meilensteine des Projekts

Q4 2023 bis Q2 2025

Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen durch Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraft in der Regionalplanung und Flächennutzungsplanung. Start der Projektentwicklung. Erstkontaktaufnahme zu den Städten Calw und Wildberg, sowie der Gemeinde Gechingen zum Ende des Jahres 2023. Anschließende Feinjustierung des Parklayouts. Die Nutzungsverträge für die Flächen in Besitz der drei Kommunen werden abgeschlossen.

Q2 2025 bis Q2 2026

Start der Windmessung und Beauftragung der Naturschutzfachlichen Gutachten (mindestens ein Jahr Laufzeit). Erste Bürgerinformationsveranstaltungen. Abschluss von weiteren Pachtverträgen für erforderliche Flächen. Das Projekt startet in das Genehmigungsverfahren.

Q4 2025

Vollständigkeitsprüfung durch die Fachbehörden des Landratsamtes (LRA) Calw und Stellung von Nachforderungen. Anschließende Erklärung der Vollständigkeit des Genehmigungsantrags durch das LRA Calw.

Q2 2026

Erteilung der Immissionsschutzrechtlichen Genehmigung.

Q3 2026

Teilnahme EEG-Ausschreibung.

Q4 2026 bis Q1 2027

Rodungsarbeiten für den Bau des Windenergieprojekts.

Q1 2027 bis Q3 2027

Tiefbauarbeiten im Projektgebiet. Herstellen der notwendigen Zuwegung, Kranstell- und Montageflächen.

Q3 2027 bis Q3 2028

Herstellen der Fundamente sowie Bau der Türme für die Windenergieanlagen.

Q4 2028 bis Q3 2029

Montage von Maschinenhaus, Nabe und den Rotorblättern. Inbetriebnahme des Windparks Lindenrain.

Das Bautagebuch

Aufbau eines Windparks in Bildern.

Die wichtigsten Schritte im Baufeld eines Windparks illustrieren wir hier am Beispiel des Alterric-Windparks Röschenwald. Nach Beginn der Bauarbeiten in Lindenrain werden wir die exemplarischen Motive durch Fotos vom Bau in Lindenrain ersetzen – damit Sie laufend im Bilde sind.

Bau Zuwegung Kranstellfläche: Baueinrichtung

Bau Zuwegung Kranstellfläche

Baueinrichtung

Bau Zuwegung Kranstellfläche: Baufeld

Bau Zuwegung Kranstellfläche

Baufeld

Bau Kranstellfläche: Wegebau Verdohlung

Bau Kranstellfläche

Wegebau Verdohlung

Bau Kranstellfläche

Unterbodenabtrag

Bau Kranstellfläche: Bodenabtrag Festigung

Bau Kranstellfläche

Bodenabtrag Festigung

Bau Kranstellfläche: Bodenabtrag

Bau Kranstellfläche

Bodenabtrag

Bau Fundamentgründung: Planierung Festigung

Bau Fundamentgründung

Planierung Festigung

Bau Fundamentgründung: Zuwegung

Bau Fundamentgründung

Zuwegung

Bau Fundamentgründung: Zuwegung und Kranstellfläche

Bau Fundamentgründung

Zuwegung und Kranstellfläche

Bau Fundamentgründung: Planierung Festigung

Bau Fundamentgründung

Planierung Festigung

Bau Fundamentgründung: Schottergründung

Bau Fundamentgründung

Schottergründung

Bau Fundamentgründung: Schottergründung

Bau Fundamentgründung

Schottergründung

Schotterung Flächen: Schotterung

Schotterung Flächen

Schotterung

Schotterung Flächen: Schotterung und Drainage

Schotterung Flächen

Schotterung und Drainage

Fundamentbau

Fundamentbau

Fundamentbau

Fundamentbau

Fundamentbau

Fundamentbau

Fundamentbau: Kurve Zuwegung

Fundamentbau

Kurve Zuwegung

Fundament

Fundamentbau

Fundament

Fundament: Fertiges Fundament

Fundamentbau

Fertiges Fundament

Fertige Fundamentflächen: Fertiges Fundament und Fläche

Fertige Fundamentflächen

Fertiges Fundament und Fläche

Fertige Fundamentflächen: Kranausleger Zuwegung

Fertige Fundamentflächen

Kranausleger Zuwegung

Fertige Fundamentflächen: Fundament

Fertige Fundamentflächen

Fundament

Fertige Fundamentflächen: Fertige Zuwegung

Fertige Fundamentflächen

Fertige Zuwegung

Fertige Fundamentflächen: Fertige Zuwegung

Fertige Fundamentflächen

Fertige Zuwegung

Fertige Fundamentflächen: Zuwegung und Fundamentanfüllung

Fertige Fundamentflächen

Zuwegung und Fundamentanfüllung

Anfüllung Fundamente: Fertige Anfüllung

Anfüllung Fundamente

Fertige Anfüllung

Anfüllung Fundamente: Fertige Anfüllung

Anfüllung Fundamente

Fertige Anfüllung

Turmbau: Anlieferung Turmsegmente

Turmbau

Anlieferung Turmsegmente

Turmbau: Anlieferung Turmsegmente

Turmbau

Anlieferung Turmsegmente

Turmbau: Anlieferung Turmsegmente

Turmbau

Anlieferung Turmsegmente

Turmbau: Start Turmbau Beton

Turmbau

Start Turmbau Beton

Großtransporte

Lagerung der Rotorblätter

Großtransporte

Lagerung der Großkomponenten

Großkran und Anlagenbau

Lagerung und Transport von Großkomponenten

Großkran und Anlagenbau

Aufbau des Großkrans

Großkran und Anlagenbau

Aufbau Großkran und Lagerung Großkomponenten

Blattmontage

Montagewerkzeug der Fa. Ematec | © Ingo Jensen Ematec

Blattmontage

Montage Blatt Nr.1 | © Ingo Jensen Ematec

Blattmontage

Montage Blatt Nr.3 | © Ingo Jensen Ematec

Blattmontage

Fertig montierte Windenergieanlage | © Ingo Jensen Ematec

Bürgerbeteiligung

Teilhabe für die Windparknachbarschaft

Mit der Errichtung der Windenergieanlagen soll ein substanzieller Beitrag zum im überragenden öffentlichen Interesse liegenden Windenergieausbau in Baden-Württemberg geleistet werden. Darüber hinaus profitiert die Kommune bei einer Umsetzung von Pachtzahlungen, Gewerbesteuer und der Kommunalabgabe.

Eine Teilhabe von Bürger:innen ist ebenfalls geplant, ein Beteiligungsmodell soll in Absprache mit den Kommunen gewählt werden. Sobald dazu ein Konzept abgestimmt ist, werden wir Sie gerne auf dieser Webseite informieren. Zudem wird es noch ein Sponsoring für lokale Vereine in den drei Kommunen geben.

Windkraft und Umwelt

Schutz der Tier- und Pflanzenwelt

Ziel der Energiewende ist es, das Klima zu schützen. Gleichzeitig wollen wir als Windenergieexperten bei der Umsetzung unserer Projekte die Natur bewahren. Deshalb halten wir uns bei allen Windkraftvorhaben an strenge Regeln, um die Tier- und Pflanzenwelt zu schonen.

Wie jede bauliche Errichtung bedeutet auch der Bau eines Windparks eine Veränderung in der Landschaft und Natur. Wir bei Alterric sehen Windkraft als einen Beitrag zu einer klimaneutralen Energiezukunft und zu einer gesunden Umwelt, deshalb ist uns ein sensibler Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt wichtig – und das von der Planung bis zum Bau und Betrieb.

Beim Entstehen der geplanten Windenergieanlagen im Projekt Lindenrain achten wir darauf, die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich halten. Dazu gehört es beispielsweise, großflächige Versiegelungen zu vermeiden. Temporäre Bauflächen, die nur für die Phase der Anlagenerrichtung notwendig sind, werden nach der Inbetriebnahme des Windparks wieder zurückgebaut.

Gleichzeitig haben wir die Auswirkungen von Bau und Betrieb der Windenergieanlagen auf die lokale Tier- und Pflanzenwelt im Blick: Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens haben unabhängige ExpertInnen und Gutachter im Planungsgebiet umfassende Daten erfasst. Auf dieser Basis sind Gutachten erstellt worden, die festgelegen, durch welche Maßnahmen das Miteinander von Natur und Windkraft optimal gestaltet werden kann. Vor diesem Hintergrund wurde eingriffsminimierend agiert und geplant. Dazu gehört der Ausbau von vorhandenen forstlichen Wegen und Rückegassen, die für die Transporte ertüchtigt werden.

Im Einzugsgebiet des Windparks soll ein nachhaltiger Waldumbau erfolgen. So werden Nadelbaumbestände und Flächen, die von Sturm- oder Käferschäden betroffen sind, so genannte Kalamitätsflächen, mit wertvollem Mischwald bepflanzt. Während der Bauphase wird besonders auf den Schutz der lokalen Amphibien geachtet und nach der Inbetriebnahme wird durch ein Gondelmonitoring untersucht, welche Parameter im Anlagenbetrieb nötig sind, um Fledermäuse zu schützen.

Windkraft als guter Nachbar

Bedürfnisse von Anwohnerinnen und Anwohnern im Blick

Ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung eines Windparks ist es, darauf zu achten, dass der Betrieb der Anlagen keine Beeinträchtigungen für die Windparknachbarn mit sich bringt. Jeder Windpark in Deutschland braucht eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Zuge des Genehmigungsverfahrens werden durch den Gesetzgeber festgelegte Grenzwerte für Schall und Schatten durch das zuständige Landratsamt überprüft.

Schall

In der Schallimmissionsprognose wird errechnet, wie weit und mit welcher Stärke sich der Schall der Windenergieanlagen ausbreitet und wie stark er in gewissen Entfernungen wahrzunehmen ist.

An diese Analyse schließt sich eine Beurteilung des Geräuschpegels an den zuvor festgelegten einzelnen Immissionsorten an. Als Grenzwert für die Immissionsorte wird der niedrigste zugelassene Richtwert bei Nacht angewendet. Wie dieser angesetzt wird, hängt von den unterschiedlichen Gebietsnutzungen ab. So gelten für Wohngebiete niedrigere Grenzwerte als für Industriebereiche. Informationen zu den rechtlich vorgegebenen Grenzwerten finden Sie auf der Website der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg unter LUBW – Schall.

Für das Projekt Lindenrain wurden die Auswirkungen von Geräuschemissionen im Rahmen einer Schallprognose untersucht. So stellen wir sicher, dass die geltenden Immissionsrichtwerte gemäß der bundesweit gültigen Verwaltungsvorschrift „Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm“ eingehalten werden.

Schatten

Der Schatten, den die Anlagen an sonnigen Tagen werfen, wurde im Rahmen einer Schattenwurfprognose untersucht, um die geltenden Richtwerte des Länderausschusses für Immissionsschutz einzuhalten.

Zur Berechnung des Schattenwurfs werden folgende Annahmen getroffen:

  • Die Windenergieanlagen laufen durchgängig und weisen eine Verfügbarkeit von 100 Prozent auf. Somit wird der Schattenwurf für 365 Tage zu jeder Tageszeit berechnet.
  • Im Szenario der Prognose scheint die Sonne ebenfalls durchgängig von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und wird nie von Wolken verdeckt.
    Experten berechnen anhand dieser Szenarien eine astronomisch maximal mögliche Schattenwurf-Belastung.

Der Grenzwert für die maximale Beschattung an einem Wohnhaus beträgt 30 Minuten pro Tag, gleichzeitig darf er insgesamt 30 Stunden über das gesamte Jahr nicht überschreiten. Für den Windpark Lindenrain werden nach meteorologisch wahrscheinlicher Beschattung kaum Abschaltungen über das gesamte Jahr notwendig. Falls ein Grenzwert überschritten würde, werden die Windenergieanlagen für einen gewissen Zeitraum abgeschaltet. Dies funktioniert bei modernen Windenergieanlagen vollautomatisch durch eine eingebaute Schattenabschaltung.

Energiewende im Dialog

Energiewende ist Teamwork – deshalb ist es uns wichtig, eine breite Akzeptanz für unsere Windparkprojekte zu erreichen. Alterric-Projekte entstehen im engen Austausch mit Kommunen und Grundeigentümern. Und wir stehen für die Fragen der Anwohner:innen zur Verfügung. Denn für uns lebt gute Nachbarschaft von Information und Austausch.

Übrigens: Unser Dialog geht auch dann weiter, wenn die Windenergieanlagen bereits grünen Strom produzieren. Denn bei Alterric gibt es nicht nur im Bereich Planung, sondern auch in der Betriebsphase Ansprechpartner, die zuhören und Antworten geben.

Ihre Fragen

Sprechen Sie uns gern an

Ihre Fragen als Bürger:innen der Region beantworten wir gern. Sie erreichen uns unter der unten genannten Adresse und per E-Mail. Auch telefonisch stehen unsere Projektexperten Ihnen zur Verfügung.

Wenn uns Fragen erreichen, die auch von allgemeinem Interesse sind, werden wir diese anonymisiert in einem Fragenkatalog auf dieser Website beantworten.

So erreichen sie uns:

Alterric Deutschland GmbH
Sven Gerstlauer
Bahnhofstraße 2/2
71083 Herrenberg

E-Mail:  windpark-lindenrain@alterric.com

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