Alterric – Partner für erfolgreiche Windenergieprojekte
Die Alterric-Teams arbeiten an 13 Standorten in Deutschland sowie in internationalen Büros in Frankreich und Griechenland. Damit leistet Alterric einen signifikanten Beitrag zur Energiewende, zu Klimaschutz, Versorgungssicherheit und zum Erhalt unserer Umwelt.
Wir verstehen uns als innovatives und gleichzeitig bodenständiges Unternehmen. Alterric bleibt in seinen Regionen verwurzelt: Wir setzen auf Verlässlichkeit, Transparenz und langfristige Partnerschaften. Deshalb werden wir den geplanten Windpark Lindenrain nach der Inbetriebnahme im Alterric-Bestand halten. So hat unsere künftige Windparknachbarschaft dauerhaft kompetente Ansprechpartner – nicht nur in der Projektphase, sondern auch dann, wenn die Anlagen grünen Strom erzeugen.
Alterric ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Energieversorgers EWE AG und der Aloys Wobben Stiftung als alleiniger Anteilseignerin des Windpioniers ENERCON.
Das Alterric-Vorhaben Windpark Lindenrain stellen wir Ihnen im Folgenden vor.
Mehr zu Alterric finden Sie hier:
Betreiber der Anlagen wird Alterric Deutschland sein – das bedeutet, wir betreuen Technik und vermarkten den erzeugten Strom.
Informationen zum Projekt
Das Projekt
Das Projektgebiet liegt in der Nähe des interkommunalen Gewerbeparks Lindenrain, der auch Namensgeber des Windparks ist. Geplant wird in drei Vorranggebieten für Windenergie, die durch den Regionalplan des Regionalverbands Nordschwarzwald ausgewiesen wurden.
Bei der Planung des Windparks haben wir uns an den Kriterien des Regionalplans, wie beispielsweise der vorgegebene Abstand zur Wohnbebauung, orientiert.
Für den Windpark Lindenrain wird mit dem Anlagentyp Nordex SE N175/6.X geplant – dieser hat einen Rotordurchmesser von 175 Metern, eine Gesamthöhe von 266,5 Metern und einer Leistung von 6,8 Megawatt.
Die Gesamtleistung der geplanten acht Anlagen beträgt bis zu 54,4 Megawatt. Damit kann der Windpark jährlich eine Energiemenge erzeugen, die dem Strombedarf von etwa 15.500 Drei-Personen-Haushalten entspricht (Annahme 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch). Die Nordex N175 ist eine moderne, leistungsstarke Windenergieanlage, die speziell für Standorte mit mittleren bis geringen Windgeschwindigkeiten ausgelegt ist.
Im Laufe der Projektentwicklung könnte noch eine Umplanung auf einen anderen, vergleichbare Anlagentypen erfolgen.
Technische Besonderheiten
Geregelt wird die Anlage über eine aktive Rotorblattverstellung (Pitch-System), mit der die aerodynamische Leistung der Rotorblätter kontinuierlich an die aktuellen Windbedingungen angepasst wird. Der Rotor treibt über eine Hauptwelle ein mehrstufiges Getriebe an, das die niedrige Rotordrehzahl auf ein höheres Drehzahlniveau für den Generator übersetzt. Der eingesetzte mittelschnelle Generator ermöglicht dabei eine kompakte und bewährte Bauweise des Antriebsstrangs.
Die vom Generator erzeugte elektrische Energie wird über einen Vollumrichter in das Stromnetz eingespeist. Dadurch ist der Generator nur indirekt mit dem Netz gekoppelt, was einen variablen Drehzahlbetrieb, einen hohen Energieertrag sowie eine sehr gute Einhaltung der Netzanschlussbedingungen gewährleistet.
Mit ihrem großen Rotordurchmesser von 175 Metern erschließt die Nordex N175 auch bei schwächeren Winden eine große überstrichene Fläche und erzielt dadurch hohe Erträge.
Die Windenergieanlage besteht im Wesentlichen aus den folgenden Hauptbestandteilen:
- Rotor mit Rotornabe, drei Rotorblättern und Pitch-System
- Drehbares Maschinenhaus (Gondel) mit Antriebssystem, bestehend aus Hauptwelle, Getriebe, Generator sowie Brems- und Kühlsystemen
- Elektrische Komponenten zur Erzeugung, Umrichtung und Einspeisung der elektrischen Energie (Generator, Vollumrichter, Transformator)
- Turmsystem (Stahlrohrturm oder Hybridturm) zur Aufnahme der mechanischen Lasten im Betrieb und zur Erreichung der optimalen Nabenhöhe
Durch den bewährten getriebebasierten Antriebsstrang, die moderne Leistungselektronik und die große Rotorfläche ist die Nordex N175 gerade im Süden Deutschlands eine effiziente, zuverlässige und wirtschaftliche Lösung für den Ausbau der Windenergie an Land.
Größtmögliche Wertschöpfung für die Region
Um eine größtmögliche Wertschöpfung für die Region zu schaffen, setzt Alterric auf ein besonderes Konzept: Für den Betrieb des Windparks Lindenrain wird eine eigene Gesellschaft gegründet, sodass die Gewerbesteuer für die Stromerzeugung nicht nur zu 90 Prozent sondern zu 99 Prozent der Region zugutekommt. Möglich wird dies durch eine Sonderregelung mit der niedersächsischen Stadt Aurich, in der Alterric seinen Hauptsitz hat.
Das Windparkdesign
Das Park-Layout – also die Anordnung der Anlagen auf dem Terrain – ist während der Projektentwicklung mehrfach angepasst worden. Damit wollen wir den Bedürfnissen verschiedener regionaler Schutzgüter und Belangen im Projektgebiet bestmöglich gerecht werden. Relevant sind unter anderem der Schutz von Natur und Arten sowie von Wald, Wasser und Landschaft. Auch Abstände zur Wohnbebauung, Emissionen von Schall und Schatten, Einflüsse auf Richtfunk, Bundeswehr und Flugverkehr sowie weitere Aspekte werden bei der Planung berücksichtigt. Hier finden sie eine Visualisierung sowie einen Lageplan des finalen Windparklayouts des Windparks Lindenrain.
Bei diesem Prozess ist ein Park-Layout entstanden, das auf dem folgenden Lageplan und mehreren Visualisierungen dargestellt ist. Die Bilder demonstrieren, wie der geplante Windpark aus verschiedenen Perspektiven in den Ortsteilen sichtbar würde.

Lageplan und Visualisierung
Die folgenden Bilder stellen dar, inwieweit die geplanten Anlagen von verschiedenen Ortspunkten sichtbar würden.
Das Windparkdesign im Überblick
Der Zeitplan
Bisherige und geplante Meilensteine des Projekts
Q4 2023 bis Q2 2025
Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen durch Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraft in der Regionalplanung und Flächennutzungsplanung. Start der Projektentwicklung. Erstkontaktaufnahme zu den Städten Calw und Wildberg, sowie der Gemeinde Gechingen zum Ende des Jahres 2023. Anschließende Feinjustierung des Parklayouts. Die Nutzungsverträge für die Flächen in Besitz der drei Kommunen werden abgeschlossen.
Q2 2025 bis Q2 2026
Start der Windmessung und Beauftragung der Naturschutzfachlichen Gutachten (mindestens ein Jahr Laufzeit). Erste Bürgerinformationsveranstaltungen. Abschluss von weiteren Pachtverträgen für erforderliche Flächen. Das Projekt startet in das Genehmigungsverfahren.
Q4 2025
Vollständigkeitsprüfung durch die Fachbehörden des Landratsamtes (LRA) Calw und Stellung von Nachforderungen. Anschließende Erklärung der Vollständigkeit des Genehmigungsantrags durch das LRA Calw.
Q2 2026
Erteilung der Immissionsschutzrechtlichen Genehmigung.
Q3 2026
Teilnahme EEG-Ausschreibung.
Q4 2026 bis Q1 2027
Rodungsarbeiten für den Bau des Windenergieprojekts.
Q1 2027 bis Q3 2027
Tiefbauarbeiten im Projektgebiet. Herstellen der notwendigen Zuwegung, Kranstell- und Montageflächen.
Q3 2027 bis Q3 2028
Herstellen der Fundamente sowie Bau der Türme für die Windenergieanlagen.
Q4 2028 bis Q3 2029
Montage von Maschinenhaus, Nabe und den Rotorblättern. Inbetriebnahme des Windparks Lindenrain.
Das Bautagebuch
Aufbau eines Windparks in Bildern.
Die wichtigsten Schritte im Baufeld eines Windparks illustrieren wir hier am Beispiel des Alterric-Windparks Röschenwald. Nach Beginn der Bauarbeiten in Lindenrain werden wir die exemplarischen Motive durch Fotos vom Bau in Lindenrain ersetzen – damit Sie laufend im Bilde sind.
Bürgerbeteiligung
Teilhabe für die Windparknachbarschaft
Mit der Errichtung der Windenergieanlagen soll ein substanzieller Beitrag zum im überragenden öffentlichen Interesse liegenden Windenergieausbau in Baden-Württemberg geleistet werden. Darüber hinaus profitiert die Kommune bei einer Umsetzung von Pachtzahlungen, Gewerbesteuer und der Kommunalabgabe.
Eine Teilhabe von Bürger:innen ist ebenfalls geplant, ein Beteiligungsmodell soll in Absprache mit den Kommunen gewählt werden. Sobald dazu ein Konzept abgestimmt ist, werden wir Sie gerne auf dieser Webseite informieren. Zudem wird es noch ein Sponsoring für lokale Vereine in den drei Kommunen geben.
Windkraft und Umwelt
Schutz der Tier- und Pflanzenwelt
Ziel der Energiewende ist es, das Klima zu schützen. Gleichzeitig wollen wir als Windenergieexperten bei der Umsetzung unserer Projekte die Natur bewahren. Deshalb halten wir uns bei allen Windkraftvorhaben an strenge Regeln, um die Tier- und Pflanzenwelt zu schonen.
Wie jede bauliche Errichtung bedeutet auch der Bau eines Windparks eine Veränderung in der Landschaft und Natur. Wir bei Alterric sehen Windkraft als einen Beitrag zu einer klimaneutralen Energiezukunft und zu einer gesunden Umwelt, deshalb ist uns ein sensibler Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt wichtig – und das von der Planung bis zum Bau und Betrieb.
Beim Entstehen der geplanten Windenergieanlagen im Projekt Lindenrain achten wir darauf, die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich halten. Dazu gehört es beispielsweise, großflächige Versiegelungen zu vermeiden. Temporäre Bauflächen, die nur für die Phase der Anlagenerrichtung notwendig sind, werden nach der Inbetriebnahme des Windparks wieder zurückgebaut.
Gleichzeitig haben wir die Auswirkungen von Bau und Betrieb der Windenergieanlagen auf die lokale Tier- und Pflanzenwelt im Blick: Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens haben unabhängige ExpertInnen und Gutachter im Planungsgebiet umfassende Daten erfasst. Auf dieser Basis sind Gutachten erstellt worden, die festgelegen, durch welche Maßnahmen das Miteinander von Natur und Windkraft optimal gestaltet werden kann. Vor diesem Hintergrund wurde eingriffsminimierend agiert und geplant. Dazu gehört der Ausbau von vorhandenen forstlichen Wegen und Rückegassen, die für die Transporte ertüchtigt werden.
Im Einzugsgebiet des Windparks soll ein nachhaltiger Waldumbau erfolgen. So werden Nadelbaumbestände und Flächen, die von Sturm- oder Käferschäden betroffen sind, so genannte Kalamitätsflächen, mit wertvollem Mischwald bepflanzt. Während der Bauphase wird besonders auf den Schutz der lokalen Amphibien geachtet und nach der Inbetriebnahme wird durch ein Gondelmonitoring untersucht, welche Parameter im Anlagenbetrieb nötig sind, um Fledermäuse zu schützen.
Windkraft als guter Nachbar
Bedürfnisse von Anwohnerinnen und Anwohnern im Blick
Ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung eines Windparks ist es, darauf zu achten, dass der Betrieb der Anlagen keine Beeinträchtigungen für die Windparknachbarn mit sich bringt. Jeder Windpark in Deutschland braucht eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG). Im Zuge des Genehmigungsverfahrens werden durch den Gesetzgeber festgelegte Grenzwerte für Schall und Schatten durch das zuständige Landratsamt überprüft.
Schall
In der Schallimmissionsprognose wird errechnet, wie weit und mit welcher Stärke sich der Schall der Windenergieanlagen ausbreitet und wie stark er in gewissen Entfernungen wahrzunehmen ist.
An diese Analyse schließt sich eine Beurteilung des Geräuschpegels an den zuvor festgelegten einzelnen Immissionsorten an. Als Grenzwert für die Immissionsorte wird der niedrigste zugelassene Richtwert bei Nacht angewendet. Wie dieser angesetzt wird, hängt von den unterschiedlichen Gebietsnutzungen ab. So gelten für Wohngebiete niedrigere Grenzwerte als für Industriebereiche. Informationen zu den rechtlich vorgegebenen Grenzwerten finden Sie auf der Website der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg unter LUBW – Schall.
Für das Projekt Lindenrain wurden die Auswirkungen von Geräuschemissionen im Rahmen einer Schallprognose untersucht. So stellen wir sicher, dass die geltenden Immissionsrichtwerte gemäß der bundesweit gültigen Verwaltungsvorschrift „Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm“ eingehalten werden.
Schatten
Der Schatten, den die Anlagen an sonnigen Tagen werfen, wurde im Rahmen einer Schattenwurfprognose untersucht, um die geltenden Richtwerte des Länderausschusses für Immissionsschutz einzuhalten.
Zur Berechnung des Schattenwurfs werden folgende Annahmen getroffen:
- Die Windenergieanlagen laufen durchgängig und weisen eine Verfügbarkeit von 100 Prozent auf. Somit wird der Schattenwurf für 365 Tage zu jeder Tageszeit berechnet.
- Im Szenario der Prognose scheint die Sonne ebenfalls durchgängig von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und wird nie von Wolken verdeckt.
Experten berechnen anhand dieser Szenarien eine astronomisch maximal mögliche Schattenwurf-Belastung.
Der Grenzwert für die maximale Beschattung an einem Wohnhaus beträgt 30 Minuten pro Tag, gleichzeitig darf er insgesamt 30 Stunden über das gesamte Jahr nicht überschreiten. Für den Windpark Lindenrain werden nach meteorologisch wahrscheinlicher Beschattung kaum Abschaltungen über das gesamte Jahr notwendig. Falls ein Grenzwert überschritten würde, werden die Windenergieanlagen für einen gewissen Zeitraum abgeschaltet. Dies funktioniert bei modernen Windenergieanlagen vollautomatisch durch eine eingebaute Schattenabschaltung.
Energiewende im Dialog
Energiewende ist Teamwork – deshalb ist es uns wichtig, eine breite Akzeptanz für unsere Windparkprojekte zu erreichen. Alterric-Projekte entstehen im engen Austausch mit Kommunen und Grundeigentümern. Und wir stehen für die Fragen der Anwohner:innen zur Verfügung. Denn für uns lebt gute Nachbarschaft von Information und Austausch.
Übrigens: Unser Dialog geht auch dann weiter, wenn die Windenergieanlagen bereits grünen Strom produzieren. Denn bei Alterric gibt es nicht nur im Bereich Planung, sondern auch in der Betriebsphase Ansprechpartner, die zuhören und Antworten geben.
Ihre Fragen
Sprechen Sie uns gern an
Ihre Fragen als Bürger:innen der Region beantworten wir gern. Sie erreichen uns unter der unten genannten Adresse und per E-Mail. Auch telefonisch stehen unsere Projektexperten Ihnen zur Verfügung.
Wenn uns Fragen erreichen, die auch von allgemeinem Interesse sind, werden wir diese anonymisiert in einem Fragenkatalog auf dieser Website beantworten.
So erreichen sie uns:
Alterric Deutschland GmbH
Sven Gerstlauer
Bahnhofstraße 2/2
71083 Herrenberg
E-Mail: windpark-lindenrain@alterric.com

























































